Dlf 28.04.2026
18:28 Uhr

Washington - König Charles hält eine Rede vor dem Kongress


Großbritanniens König Charles ist im Weißen Haus in Washington zu einem Treffen mit US-Präsident Trump eingetroffen. Ziel der viertägigen Reise in die Vereinigten Staaten ist die Festigung der Allianz zwischen beiden Ländern.

Washington - König Charles hält eine Rede vor dem Kongress
Auch wenn es Differenzen gebe, stehe man geschlossen gegenüber der Verpflichtung, die Demokratie zu verteidigen. Charles verwies auf die gemeinsamen Werte und Traditionen. Er betonte, die Herausforderungen seien zu groß, als dass eine Nation sie alleine bewältigen könne. In diesem Zusammenhang sprach der britische König auch die Verteidigungspolitik beider Länder an. Diese sei fest miteinander verbunden, so der britische König.

Besuch vor dem Hintergrund politischer Spannungen

Es war der erste Auftritt eines britischen Staatsoberhaupts vor den Abgeordneten seit einer Rede von Königin Elisabeth II. im Jahr 1991. Charles hatte zuvor im Weißen Haus ein Gespräch mit Präsident Trump geführt.
Ziel der viertägigen Reise des britischen Königs in die Vereinigten Staaten ist die Festigung der Allianz zwischen London und Washington. Der Besuch findet vor dem Hintergrund politischer Spannungen statt. Die USA hatten die mangelnde britische Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert. Zudem gibt es Streit über US-Handelszölle und den künftigen Status der Falklandinseln.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.