Das gab die Internationale Atomenergiebehörde in Wien bekannt, die zwischen den Kriegsparteien vermittelt hatte. Während der Waffenruhe soll nach Angaben der IAEA eine Stromleitung wiederhergestellt werden, um das Risiko eines Atomunfalls zu verringern. Das ukrainische AKW, das von Russland besetzt ist, benötigt Elektrizität zur Kühlung von radioaktivem Material. Derzeit ist die Anlage nur noch an eine einzige Leitung angeschlossen. Vor Beginn des russischen Angriffskriegs gab es zehn Leitungen.
Das größte AKW Europas ist immer wieder von Kriegshandlungen betroffen. Zuletzt beschädigte eine Drohne ein Turbinengebäude. Moskau und Kiew geben sich gegenseitig die Schuld für solche Zwischenfälle.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
