Dlf 27.08.2026
00:16 Uhr

Rettungskräfte im Einsatz - Mindestens 165 Tote und hunderte Vermisste nach Sturzflut im Himalaya, Hinweise auf Gletscherabbruch


Nach der Sturzflut im Grenzgebiet Chinas und Nepals ist die Zahl der Todesopfer noch einmal deutlich gestiegen. Allein in Nepal wurden nach Polizeiangaben bislang 162 Leichen geborgen.

Rettungskräfte im Einsatz - Mindestens 165 Tote und hunderte Vermisste nach Sturzflut im Himalaya, Hinweise auf Gletscherabbruch
Nach hunderten Vermissten wird weiter gesucht, unter den Vermissten sollen mehr als 290 ausländische Touristen sein . In Berlin teilte das Auswärtige Amt mit, noch habe man keine Kenntnis, ob auch Deutsche betroffen seien. Auf der chinesischen Seite meldeten die Staatsmedien bislang mindestens 3 Tote, auch dort würden hunderte Menschen vermisst. Die Sturzflut hatte mehrere Ortschaften, Straßen und Brücken zerstört. Die Regierungen beider Staaten entsandten weitere Rettungskräfte in das Gebiet.
Laut der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde weisen Satellitendaten darauf hin, dass eine Gletscherlawine zunächst einen Fluss blockierte, wodurch schließlich eine Sturzflut aus Eis, Geröll und Wasser ausgelöst wurde.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.