Kretschmer (CDU) sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, ohne Veränderungen würde man dem Vorhaben in der Länderkammer nicht zustimmen. Kretschmer und andere ostdeutsche Ministerpräsidenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - alle CDU - sprachen sich vor allem gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aus. Sie verwiesen darauf, dass Menschen im Osten andere Erwerbsbiografien hätten und von den Reformplänen besonders betroffen seien.
Ähnlich äußerte sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig. Die SPD-Politikerin betonte, es müsse einen Unterschied machen, ob man mit 18 Jahren anfange zu arbeiten oder erst mit 28. Unterstützt werden die Ministerpräsidenten auch von der CDA, dem Sozialflügel der CDU.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche, ebenfalls CDU, lehnt die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ab. Sie fordert stattdessen eine längere Lebensarbeitszeit.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
