Zwölf weitere wurden verletzt, wie der Zivilschutz auf der Plattform X mitteilte. Bei den Todesopfern handele es sich um einen Inder und einen Bangladescher. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, sie hätten Radarsysteme in der Stadt beschossen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Riad.
+++ Die Arabische Liga hat die iranischen Angriffe auf Golfstaaten verurteilt.
Teherans Attacken auf mehrere Mitgliedstaaten seien rücksichtslos und ein strategischer Fehler, sagte Generalsekretär Gheit bei einer Videokonferenz der Außenminister der Staatengruppe. Sie seien durch nichts zu rechtfertigen. Der Iran hatte zuvor erneut mehrere Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait attackiert.
+++ Die israelische Armee hat die Leitzentrale der iranischen Raumfahrtbehörde beschossen.
Von dort sei auch der militärische Überwachungssatellit "Chayyam" gesteuert worden, der von den Revolutionsgarden für "terroristische Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Bevölkerung" eingesetzt worden sei, teilte ein Militärsprecher mit. Ob die Verbindung zu dem Satelliten damit unterbrochen wurde, war zunächst unklar. Russland hatte "Chayyam" im August 2022 für den Iran vom Weltraumbahnhof Baikonur aus in All befördert.
+++ Der Libanon meldet fast 400 Tote in dieser Woche durch israelische Angriffe.
394 Menschen seien in dieser Woche im Libanon durch israelische Angriffe getötet worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter den Toten seien 83 Kinder.
+++ Vier Menschen sind bei den US-israelischen Angriffen auf iranische Ölanlagen getötet worden.
Darunter seien zwei Fahrer, sagte der Leiter der nationalen Mineralöl-Vertriebsgesellschaft im iranischen Staatsfernsehen. Die Ölanlagen seien beschädigt, die Flammen seien jedoch unter Kontrolle gebracht worden.
+++US-Präsident Trump hat Verhandlungen mit dem Iran eine Absage erteilt.
Er drohte vielmehr mit der Zerschlagung der gesamten Staatsführung und des Militärs. Angesichts der Luftangriffe auf die Islamische Republik könnte die Frage nach Diplomatie irrelevant werden, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Er sei nicht auf Verhandlungen aus. Der Iran strebt allerdings nach jüngsten Äußerungen von Außenminister Araghtschi derzeit weder eine Waffenruhe noch Verhandlungen mit den USA an. "Wir sehen keinen Grund, warum wir mit den USA verhandeln sollten", sagte Araghtschi am Donnerstag dem US-Sender NBC News.
+++ Der Expertenrat im Iran hat sich wohl weitgehend auf einen Nachfolger für das getötete Staatsoberhaupt Ayatollah Chamenei geeinigt.
Ein Name wurde noch nicht genannt. Es müssten noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ayatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Israels Militär kündigte in einem Post auf der Plattform X an, jeden Nachfolger Chameneis weiterhin zu verfolgen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
