Dlf 30.08.2026
00:11 Uhr

Nach Sturzflut - Mehr als 768 Tote im Himalaya bestätigt - Suche nach Verschütteten gestaltet sich schwierig


Die Suche nach Überlebenden der Sturzflut in Nepal und Tibet gestaltet sich weiter schwierig. In Tibet wurden die Rettungsarbeiten unterbrochen, weil sich infolge eines Erdrutsches erneut ein See aufgestaut hat. Wegen der Gefahr eines Dammbruchs wurden die Einsatzkräfte in ein sicheres Gebiet abgezogen.

Nach Sturzflut - Mehr als 768 Tote im Himalaya bestätigt - Suche nach Verschütteten gestaltet sich schwierig
In Nepal wird die Suche nach ⁠Verschütteten durch Regen und dichten Nebel erschwert. Helfer bemühen sich um die Rettung von mehr als hundert Arbeitern, die durch die Sturzflut in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen wurden. Die Regierung Nepals bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Außenminister Khanal erklärte, das Ausmaß der Katastrophe übersteige die Kapazitäten des Landes.
Die Zahl der bestätigten Toten ist inzwischen auf mehr als 768 gestiegen. In dem Katastrophengebiet werden noch etwa 3.000 Menschen vermisst. Darunter sind auch mehrere Deutsche. Derweil wurde in Nepal im Distrikt Chitwan mit der Beisetzung hunderter nicht identifizierter Opfer begonnen.
Die Leichname waren durch die Wassermassen fast 200 Kilometer weit aus den Katastrophengebieten in die Ebene geschwemmt worden. Um die Toten später identifizieren zu können, entnehmen die nepalesischen Behörden DNA-Proben und dokumentieren jedes Grab mit Standortdaten.

Aus dem Deutschlandfunk-Programm:

Viele stehen vor dem Nichts – Überleben und leben nach der Sturzflut in Nepal
Katastrophe in Nepal: Die Rolle des Klimawandels im Himalaya
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.