Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Zwar belasteten die gestiegenen Ölpreise Unternehmen und Verbraucher, hieß es. Allerdings wiesen die jüngsten Konjunkturdaten zuletzt nach oben. Dies betreffe Industrieaufträge, Produktion, Exporte, Baugenehmigungen und Einzelhandelsumsatz.
Auch die Wirtschaft der Euro-Zone legte trotz der Folgen des Iran-Krieges im zweiten Quartal wieder zu, wie die Statistikbehörde Eurostat auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Das Bruttoinlandsprodukt stieg demzufolge um 0,4 Prozent. Zu Jahresbeginn hatte es eine Stagnation gegeben.
In den USA kühlte sich die Wirtschaft ab. Wie das Handelsministerium in Washington mitteilte, legte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal nur um 1,5 Prozent auf das Gesamtjahr hochgerechnet zu. Im ersten Quartal hatte das Wachstum noch bei 2,1 Prozent gelegen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
