Erwartet wird, dass Bundeskanzler Merz ein konkretes deutsches Angebot für eine Beteiligung übermittelt. Wie dem Deutschlandfunk aus Kreisen der Bundesregierung bestätigt wurde, wird nach dem Ende der Kampfhandlungen ein Einsatz der Bundeswehr im Rahmen einer internationalen Mission erwogen. Eine Beteiligung könnte zum Beispiel Minenräumung oder Seeaufklärung umfassen. Grundlagen hierfür seien ein Mandat des Deutschen Bundestags und ein tragfähiges militärisches Konzept.
Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Schmid, sieht die Bundeswehr für einen etwaigen Einsatz in der Straße von Hormus gut gerüstet. Vor allem die Deutsche Marine habe eine umfassende Expertise für die dort anstehenden Aufgaben wie etwa die Räumung von Seeminen, sagte Schmid im Deutschlandfunk.
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ahmetovic, stellte Bedingungen für eine Entsendung deutscher Soldaten. Dazu zähle ein verlässlicher Waffenstillstand, sagte er den Sendern RTL und ntv. Die SPD sei nicht bereit, die Soldaten in ein Himmelfahrtskommando zu schicken.
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Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
