Wenn die Berliner Grünen und Sozialdemokraten ein Bündnis mit der Linkspartei eingingen, verspielten sie die nächste Bundestagswahl, sagte Beck. Denn vor dieser Folie werde die politische Konkurrenz, namentlich die AfD versuchen, Punkte zu machen.
Für einen Teil der Mitglieder und Wähler der Linkspartei sei Antizionismus identitätsbildend. Das sei brandgefährlich für das gesellschaftliche Klima, meinte Beck. Er frage sich, was passiere, wenn "solche Terrorsympathisanten aus dem Kader der Linkspartei" in die Verwaltungen des Berliner Senats einwanderten.
Die Spitzenkandidatin der Linken, Eralp, habe es geschafft, auf dieser Welle des Antizionismus in Berlin zu reiten, aber sie beherrsche diese Welle nicht, sondern werde von ihr getrieben. Er halte Eralp als Person für integer, sie sei aber mit der Situation überfordert. Am Samstag schließlich wurde bekannt, dass vier Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin Linke, Grüne und SPD nach erfolgreichen Sondierungen Koalitionsgespräche anstreben.
Hoffnung auf neue Regierung in Israel
Im Blick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen in Israel erklärte Beck, er hoffe, dass der Oppositionsblock so stark werde, dass man nach der Wahl eine Regierung der nationalen Einheit werde bilden können, die ohne Rechtsextremisten auskomme. Das wäre gut für die Zukunft der israelischen Demokratie, für Israels Sicherheit und für das Ansehen des Landes in der Welt.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
