Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Von den rund 162.000 in Deutschland lebenden Iranern im erwerbsfähigen Alter sind demnach rund 59 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei Afghanen, Irakern und Syrern seien es dagegen 40 bis 44 Prozent.
Den Angaben zufolge haben 43 Prozent der iranischen Beschäftigten einen Hochschulabschluss, bei anderen ausländischen Beschäftigten waren es unter 20 Prozent. Fast drei Viertel der Iraner und Iranerinnen arbeiten als Fachkräfte, rund ein Drittel sind als Spezialisten oder Experten beschäftigt. Vor allem die iranischen Frauen sind im Vergleich zu anderen ausländischen Beschäftigten gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert, wie die Zeitungen berichten.
Für die Studie wurden Daten des Statistischen Bundesamtes, der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ausgewertet.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
