Damit wolle man historisches Wissen vermitteln sowie Holocaust-Leugnung und Geschichtsverfälschung entschieden entgegentreten, heißt es in einer Mitteilung. Die Unterzeichnung der Vereinbarung ist für Januar geplant. Diese baut auf einer bereits bestehenden Partnerschaft auf.
Stolz: Junge Menschen über Geschichte aufklären
Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und bayerische Staatsministerin Anna Stolz betonte die historische Verantwortung, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten. "Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder offen zutage tritt und Hass und Hetze auch im Netz verbreitet werden, ist es wichtiger denn je, junge Menschen über die Geschichte aufzuklären und für Antisemitismus jeglicher Art zu sensibilisieren", erklärte Stolz.
Yad Vashem mit Sitz in Jerusalem ist die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt. Die Bundesregierung hatte im Juli zugesagt, ihre bisherigen Zahlungen für Yad Vashem erheblich aufzustocken. Demnach wird die seit 2012 bestehende finanzielle Unterstützung bis zum Ende des Jahrzehnts von einer Million Euro auf insgesamt fünf Millionen Euro jährlich verfünffacht.
Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
