Die USA hätten faktisch das Offensichtliche anerkannt. Eine weitere Lockerung der Beschränkungen für russische Energieträger werde immer unausweichlicher, meinte Dmitrijew.
Die USA heben vorübergehend ihre Sanktionen gegen Länder auf, die russisches Öl kaufen wollen. Die Maßnahme ist laut Finanzminister Bessent auf 30 Tage befristet und in der Menge begrenzt. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert worden seien, hieß es. Die Sanktionen waren wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verhängt worden.
Kretschmer: Konflikt zu schnell wie möglich beenden
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat sich besorgt wegen der hohen Energiepreise geäußert und ein rasches Ende des Irankriegs gefordert. Man müsse den Konflikt so schnell wie möglich beenden, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Unterdessen erlauben die USA den Verkauf von russischem Erdöl vorübergehend.
Die hohen Energiepreise seien extrem gefährlich für Verbraucher und Wirtschaft. Kretschmer lobte das Vorgehen der Bundesregierung, um den Anstieg der Kraftstoffpreise zu dämpfen, wie etwa den Einsatz des Kartellrechts oder die Freigabe von Teilen der nationalen Erdölreserve. Er wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob auch Deutschland die Sanktionen gegen Russland lockern sollte.
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Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
