Allein auf den Facebook-Seiten der Moschee-Gemeinde seien mehr als 10.000 Kommentare veröffentlicht worden, darunter viele Hassbeiträge, teilte der Penzberger Imam Benjamin Idriz mit. Zudem berichtete er der dpa von Drohungen. Auch in den Nutzer-Kommentarbereichen von Medien, die über die Schilder berichteten, sammelten sich ausgrenzende und beleidigende Äußerungen.
Am Wochenende war bereits das Schild mit schwarzer Farbe beschmiert worden. Die Polizei ermittelt. Landesinnenminister Herrmann von der CSU nannte dies inakzeptabel. ER sagte, religiöse Vielfalt gehöre zum Freistaat.
Penzberg weist seit vergangener Woche neben katholischen und evangelischen Gottesdiensten auch das Freitagsgebet aus. Laut Idriz handelt es sich bundesweit um die nach seinen Kenntnissen ersten offiziellen Schilder dieser Art.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
