IG-Metall-Chefin Benner erklärte, man brauche einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb vor allem aus China. VW-Betriebsratschefin Cavallo forderte eine bessere Subventionspolitik der EU. Die IG Metall hatte heute bundesweit Beschäftigte zu Protesten bei Herstellern und Zulieferern der Autoindustrie aufgerufen. Dem folgten etwa 175.000 Menschen.
Die Autoindustrie befindet sich seit etwa drei Jahren in der Krise; allein im vergangenen Jahr wurden rund 50.000 Arbeitsplätze abgebaut.
Erste Warnstreiks ab November möglich
Anfang Oktober steht die nächste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie für Baden-Württemberg an. Zum 31. Oktober laufen die Entgelttarifverträge aus. Dann endet auch die sogenannte Friedenspflicht, danach könnte die Gewerkschaft zu Warnstreiks aufrufen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
