Dlf 20.09.2026
01:56 Uhr

Abstimmung - In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden neue Parlamente gewählt


In Mecklenburg-Vorpommern wird seit acht Uhr ein neuer Landtag gewählt und in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. In beiden Bundesländern werden knappe Entscheidungen erwartet. In Berlin liegen Linke und CDU in den Umfragen vorne, in Mecklenburg-Vorpommern SPD und AfD.

Abstimmung - In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden neue Parlamente gewählt
In beiden Bundesländern zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab. In Mecklenburg-Vorpommern gaben laut Landeswahlleitung bis 14 Uhr 40,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren hatte die Beteiligung zum gleichen Zeitpunkt bei 32,5 Prozent gelegen. In Berlin wählten bis zum Mittag 27,9 Prozent, im Vergleich zu 23,4 Prozent bei der letzten Wahl im Jahr 2023.
In Mecklenburg-Vorpommern sind rund 1,3 Millionen Menschen wahlberechtigt. Zum ersten Mal dürfen auch die 16- und 17-Jährigen ihre Stimme abgeben. Die Abstimmung wird auch im Ausland mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Dabei steht besonders das Abschneiden der AfD im Fokus. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsidentin Schwesig und der AfD voraus. In Mecklenburg-Vorpommern regiert derzeit eine Koalition aus SPD und Linken.
In Berlin sind rund 2,5 Millionen Menschen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben - wie in Mecklenburg-Vorpommern entscheiden erstmals auch die 16- und 17-Jährigen über die Zusammensetzung des Landesparlaments mit. Es wird mit einem knappen Rennen zwischen der bisher gemeinsam mit der SPD regierenden CDU und der Linken gerechnet.
Zudem werden in der Hauptstadt die zwölf Bezirksverordnetenversammlungen gewählt. Hier sind 2,75 Millionen Menschen wahlberechtigt, weil auch in Berlin lebende EU-Ausländer abstimmen dürfen.
In beiden Bundesländern schließen die Wahllokale um 18 Uhr.

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Aktuelle Informationen zur Wahl in Berlin finden Sie auch in unserem Newsblog.
Aktuelle Informationen zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie auch in unserem Newsblog.
Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.