Dlf 08.04.2026
15:36 Uhr

ARD-Bericht - Druck auf Journalisten in Ungarn nimmt während des Wahlkampfs zu


Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Ungarn nimmt der Druck auf Journalisten offenbar zu.

ARD-Bericht - Druck auf Journalisten in Ungarn nimmt während des Wahlkampfs zu
Vertreter ungarischer und deutscher Medien sagten der ARD, sie seien auf Wahlkampfveranstaltungen der regierenden Fidesz-Partei in ihrer Berichterstattung behindert worden. Zudem habe es Einschüchterungsversuche gegeben. Auch seien Ministerpräsident Orban und wichtige Regierungsbehörden für Anfragen nicht erreichbar. Wegen mangelnder Pressefreiheit in Ungarn hat die EU-Kommission im vergangenen Dezember ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Land eingeleitet.
Bei der Wahl am Sonntag könnte Orbans Fidesz-Partei nach 16 Jahren die Macht verlieren. Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Median zufolge könnte die liberalkonservative Partei Tisza unter Oppositionsführer Magyar sogar eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament erreichen. Orban erhält indes Unterstützung von Seiten der US-Regierung. Vizepräsident Vance rief bei einem Besuch in Budapest zur Wiederwahl des Ministerpräsidenten auf.

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Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.